die haseninsel

tja, langsam geht unsere reise ihrem ende zu… uns stand also nur noch eine wichtige aufgabe bevor: zitat julia s. : hardcore chillen…

haben uns also auf zu rabbit island gemacht (fuer alle geographisch interessierten: DIE LAGE: eine kleine insel im sueden kambodschas, nahe der vietnamesische grenze und vom kambodschanischen kuestenort kep erreichbar; DIE BESCHAFFENHEIT: klein, aber fein, weisser sandstrand, ganz viele palmen, bis auf ein paar einfachen bungalows fuer die hippies und einwohner keine weiteren gebaeude; DIE BEWOHNER: kleine community an kambodschanern, ein paar hippies, wir, ein schwein, mehrere huehner und haehne, viele kuehe, hunde, eine katze – und alle freilaufend…)

naja, auf jedenfall haben wir uns auf zur insel gemacht. und ich wollt dann dem meer, dass uns schon so viel gegeben hat (und uns die naechsten tage noch geben wird) halt was zurueckgeben (ihr wisst schon hippis und so..) und hab mit vollem elan erst mal meine flipflops ins meer geworfen. die kambodschanische bootsfrau sah es aber wohl mehr als umweltverschmutzung und fischte sie kurzerhand wieder heraus (hierbei noch mal mein dank..)

ach ja, die haseninsel (=rabbit island) – kurz zusammengefasst unsere taetigkeiten: am strand liegen, in der haengematte liegen, im meer schwimmen, frischen fisch mit reis essen (etwas 2mal taeglich..), aus der kokusnuss trinken, tiere beobachten, ach ja und hardcore chillen (siehe zitat am anfang..)

alles in allem wir hatten 4 paradische tage dort. ( trotz nur 2stuendiger elektrizitaet am abend und abgestandenes wasser im betonbecken als dusche)

das war das neuste aus kambodscha. bis bald mal wieder. die gabi

ich will die wollsocken von mir werfen…

… ich hab aberkeine an.unteranderem unangenehm warm sind meine fuenf langen uennies, die bis-zu–80grad-celsius-total-warm-haltende-skihose, die drei woellernen/fleecepullis, die skijacke, wiederrum kompatibel und knufflichwarm bis zu -80grad celsius, den schal, und die 2-45 muetzen um meinen kopf, auch die waer ich gern los. ES FUNZT ABER NET. hab naemlich ne kurzehose und n traegerhemd an, also bin quasi fast nackt und schwitz immernoch wie der omi ihre ostergans im oeffelchen.

sind wieder im meist geliebten kambodscha. mal wieder in phnom phen und haengen uebelst ab. also, wir sind auch manchmal unterwegs… von der terasse unseres hotels, die an einem wunderschoenen see mitten in der stadt gelegen ist, zur bar, oder allerweitestens zum zimmer um die sanitaeren (die uebrigens vollkommen zufrieden stellend sin) anlagen zu besuchen. es is so heiss, dass ma im sitzen schwitzt. hab versucht aquarell zu malen, und die schweissproduktion kam ungefaehr der eines triatlons gleich (ich denk zumindest dass ma beim triatlon dingsen schwitzt, hab da aber keine erfahrung…). es gibt stellen an meinem koerper, von denen hab ich kaum gewusst dass sie existieren, geschweige denn schwitzen koennen… (jetz wirds aber halt doch zu intim) deswegen zu neutraleren themen, was wir so machen…

nach saigon –> ab nach chau doc (mekong delta) –>eine nacht da dann sofort ab aufs boot den mekong entlang, nach norden, ins gelobte land: kambodscha (auch kombi genannt unter insidern wie uns…).

wunderschoen. unbeschreiblich. gruen. braun. bunte waesche im wind. wasser (es gehoert verboten, nen fluss zu ham, der eher n see is, uns ma kaum des andere ufer ausmachen kann und des in der trocken zeit.). menschen aqm fluss. waesche waschend. angeld. gertreide geladene boote. witzige klos ( tsangen in den flusshineinragend, eine zum festhalten, eine zum drauf stehn und dann gehts los… die deluxe ausfuehrung hat noch ne plane gespannt, damit die nachbarn deinen hintern net sehn…). wasserbueffel. leute die ihre kuh baden. kinder die albern. jeder winkt und man fuhlet sich wie die qwen von thommyland. und so weiter… so schoens war wars aber auch anstrengend. 12 stunden im ganzen. 9 stunden boot. 3 bus. aber kambi is die muehe ja wert… hihi. morgen gehts dann ab nach rabbit island. insel naehe von kep, auf der kein strom gibt, dafuer nen bungalow fuer 5 dollares an nem strnd der extra klasse. da wird keiner sein aus der gabi und meine wenigkeit. die sich braeunen wird und ich werd mich hauptsaechlich damit beschaeftigen schatten zu suchen und keinen brandy einzufahren…

wir sind im himmel. doch schon bald ists zeit die kurzenhosen und themden uebereinander zu ziehn, die fleecejacke (wenn ma eine hat…) aus den tiefen des rucksacks zu suchen und in arktische gefilde zurueck zu kehren (obwohl grad wuerd ich mich gern ma kurz nein kuehlschrank stelln, und bei euch hats doch ungefaehr kuehlschrank temperatur, oder…)

mit viel liebe und nem kuss und diversen schweissperlen auf der oberlippe, die in der sonne glitzern…

jul

ordentlich frisiert, passend gekleidet, einfach klasse: jul und gabi

badabing.

da sind wir schon wieder in saigon. die zeit verfliegt wie im fluge (vergleichbar mit der pfeilhaftenschnelligkeit eines wanderfalkens im beuteanflug).

warum auch immer, aber es war uns bis jetz nicht moeglich regulaerer zu berichten, da in keinem oeffentlichrn internet kaffee der blog aufging (schlaue leute fragen sich warum gehts jetz… erklaerung: bin in nem illegalen internetcafe vergleichbar mit nem geheimen hinterzimmer in dem um millionen betraege gespielt wird. gluecksspiel ist in jedemfall eine anerkannte freizeitbeschaeftigung.) hier gehts auf jedenfall und ich werde dem gespannten leser jetz berichten wie s mit julia und gabi nach na thrang weiterging (mit einem kleinen kulturellen intermezzo in dem die gabi etwas ueber hoi an referiert)…

so. na thrang war net so (womoeglich findet die dame jonaso es nicht so, aber grad schreibt ja die koenigliche unerreichlichkeit jula schoenerettaste…). unser zimmer hat gemueffelt. aber wies halt so is im unglueck ist uns das glueck meist hold: haben ein „werbeplakat“ entdeckt fuer ne „anlage“ an einem ganz einsamen strand, den wir uns mit den andren hippies aus der anlage, einheimischen dorfbewohnern und besuchern des luxusresorts neben dran teilen mussten.  aber er war riesig. haben geplanscht und gabi hat sich gebraeunt (wieder eine interessante freizeitbeschaeftigung, mit der ich mich allerdings noch nicht so anfreunden konnte…). die huetten warn ganz einfach. drei waende ein dach zwei matrazen, zwei moskitonetze ein lichtschalter und eine steckdose. aber wie das leben so spielt wurden wir, vergleichbar mit adam und eva aus dem paradies vertriben, nicht weil wir von der „verbotenen frucht“ bissen, sondern weils halt doch weng ueber unserm budget war… von da aus ham wir uns n minibu8s ausgefeatured und sind nach Hoi An gefahren, auf seine art auch paradiesisch, vorallem wenn ma so auf kaffee uind einkaufen steht wie unsere helden (gabi und ich). aber darueber spaeter mehr.

GABI uebersetzt, JUL schreibt mit:

hoi an wie ein lebendes museumsstueck, aeh, wart ma, aehm, verzaubert mit seiner schoenheit und seiner geschichte. hoi an iist am tu bon river gelegen oder feifo wie es die ersten, ae, westlichen haendler nannten.es war ein internationaler handelshafen mindestens seit dem siebzehnten jahrhundert punkt einfluesse von der chinesischen, japanischen und europaeicshen kultur sind gut erhalten in der einheimischen architektur und kunst. beim wandeln durch deie kleinen dunkelen strassen bei nacht kannn men sich leicht vorstellen wie es heir vor 159 jahren ausgeshen hat. aehm, hoi ans charme ist nicht nur auf die exquisite architektur begrenzt aehm; der nahe strand und die ruinen von cham ermoeg;lichen exzellente exkursionen von der stadt aus.aehm. um auf hoi an zurueckzukommen, libations und alimentations sind nie weit weg…. blablabla

(immer noch die gabi – weil der frey ruft gerad an..julia is anderweitig beschaeftigt:) war jedenfalls sehr schoen dort; aber hoi an hat unsern geldbeutel sehr geschmaelert, konnten uns naemlich nicht gegen die anziehungskraft der hiesigen schneidereien und schustereien wehren…

packten also unsere sachen und machten uns auf nach danang. dies sollte eigentlich der ort werden, an dem julia zur stolzen kuhbesitzerin wird (da gibts ne hilfsorganisation und ueber die kauft man kuehe, hauser, huehner oder sonstiges, des wiederrum an arme familien verschenkt wird). daraus wurde jedoch nichts. landeten dafuer aber durch zufall an eine schule fuer behinderte kinder und konnten dort uns auch mal sozial engagieren. und so verbrachten julia und ich unsere danang nachmittage mit spielen, malen, singen, tanzen (julia hat nebenbei erwaehnt ein spitzen muffinman abgegeben)…

doch danang war sooo kalt, deshalb wurde ein zugticket zurueck nach ho chi minh city gebucht…. zwei blondinen im zugabteil (ham aus geldspargruenden nur nen sitz gebucht) mit 50vietnamesen… diesmal waren wir die touristenattraktion. beinfreiheit und geruch liessen zwar zu wuenschen uebrig, aber der blick aus dem fenster und sonstige bequemlichkeiten des zugfahrens machten dies locker wet.

so und nun sind wir wieder in dieser verrueckten stadt, geniessen vornehmlich den flair der stadt und haben einen unheimlichen spass dabei die verrueckten vietnamesen zu beobachten…. 

bis bald die gabi (julia is immer noch am telefonieren, aber ich sag jetzt halt ma auc schoen gruesse von ihr…)

das

millionaere (wir) dick am geld ausgeben…

wie oft hat sich eurereiner schon gefragt, wies waer im geld zu schwimmen und am tag ma so locker vom hocker betraege bis in die hunderttausende ausgeben zu koennen?
tja, die gabi und ich machens. hier kann ma halt ma fluxdibux ne millionen abheben (des is jetz net deswegen weil wir in kambodscha im schrank geld gefunden ham, aber dazu spaeter…), 15.000 vietnamesen geld is 1$.

ich schreib jetz erst ma kurz ueber die ersten tage in vietnam um dann anschliessend mit kombodia im andern artikel weiterzumachen, was ja eigentlich schon laenger geplant war.
also.
nach 7einhalb stinden in einem der unbquemsten busse dieses universums (beinfreiheit=2cm) sind wir nach saigon oder HoChiMinhCity (ja nach dem ob ma sich eher kommunistisch oder kronloyal zeigen will) eungefahren. ham dort ein super zimmer gefunden (mit badewanne, was einem bei der hitze da aber eigentlich nicx bringt). des haus hatte ungefaehr 20 verschiedene dachterassen und der blick war, wie waers anders zu erwarten HERRLISCH. kulturinteressiert wie wir sind, warn wir hauptsaechlich auf der suche nach nem echten kaffee und ham stunden (ehrlich!!) im thai airways reisebuero verbracht (in dem sich ein tuerkisch staemmicger in russland mit pelzen handelnder mittvierziger, um nicht zu uebertreiben unsterblich in meiune wenigkeit nei verliebt hat.der wollt dass ich mit ihm nach indien flieg, hab aber abgelehnt, da ich die gabi ja net allein lassen kann…). da HCMC ne 5millioneneinwohner stadt is,die irgendwie alle immer gleichzeitig mim roller oder moped unterwegs sind und noch dazu staendig aus unerfindlichen gruenden hupen, sind wir , trotz des super zimmers schnell ab an strand naxch Mui Ne. da ham wir uns etwas erholt und sind auch wieder schon nach zwei naechten ins gebirge gefahren. Dalat. die gefuehlte aussentemperatur fuer uns waerme verwoehnten ischen betreagt ungefaehr minus 90 grad celsius (ja, wir haben alles an was im rucksack zufinden ist). und auf grund dieser tatsache (und auch der, dass wir heute ehrlich kulturell unterwegs warn und somit schon alle potentiell intelligenzfoerdernden plaetze besucht haben, ua dem exkoenig seine sommerresidenz ) fahr ma morgen furh um 7 nach Na Thrang.
sind heute auf den tag genau 4 monate unterwegs. hart oder? gefuhlt sinds 36 jahre. allein kambodscha kommt uns vor als seis wochen her, aber in ehrlichkeit sinds nur 5 tage.
die juli winkt euch allen mit nem kommunistschen gruss (wie auch immer der aussieht)
salut
jul

sihe kambodscha artikel

bericht aus kambodscha

noch nie hab ich so deutlich bei einem land-grenz-uebergang gespuert, dass ich ein vollkommen anderes land gerade betreten habe…

kaum in kambodscha gab es keine geteerten strassen mehr und man war auf einmal von bettelnden kindern umgeben… poipet, eine kambodschanische grenzstadt nach thailand ist wirklich keinen besuch wert. wir wollten nur schnell weiter nach siam reap, teilten uns daher ein taxi mit zwei sehr netten norwegern (mit denen wir dann auch die ganze zeit in siam reap unterwegs waren…).

jedenfalls gings dann auf dem highway (besser gesagt auf einem sehr breiten feldweg) nach siam reap (ist die naeheste stadt zu angkor wat (fuer detaillierter informationen zu angkor wat einfach bei wikipedia.de „angkor wat“ eingeben))

dort jedenfalls wars wunderschoen und das obwohl wir ein drei-tage-kultur-hard-core-programm hatten, denn angor wat will ja ausfuehrlich betrachtet sein. es war jedenfalls total ueberweltigend diese riesigen tempel mitten im dschungel zu sehen. wobei das gefuehl dort zu sein einfach zu schwer zu beschreiben ist….

naja nach 4tagen gings dann aber weiter nach ban lung. darueber wird euch aber die julia gleich mehr beschreiben…

ich hab euch lieb gabi

schon lang nicht mehr in kambodscha.wie schon erwaehnt 5 tage.
so nach ankor, was war denn da…
eine nacht zwischenstopp in krati. wir ham geld gefunden. viel. kurzes protokoll des ereignisses (stellts euch wie eintheaterspiel vor)
julia und gabi sind seit ca 10 minuten in ihrem zimmer, nach einer kurzen aklimatisierungs zeit, geht gabi ins bade zimmer und julia erforscht die umgebung.
jul oeffnet den schrank. sie glotzt.
sie schliesst seine tuere um diese gleich wieder zu oeffnen und nochmehr zu glotzen.
jul: „aehm gabi, kannst du ma kommen?“
gabi (mit iher lieblichen trillerstimme): „was’n?“
jul: „da is geld im schrank…“
gabi stellt sich neben julia vor den schrank und glotzt auch.
usw.
es warn an die 200.000$ (oder mehr). in ner plastiktuete. sie war blau und leicht durchsichtig. aus angst vor der kambodschanischen mafia oder allen anderen kriminellen kraeften die da ihre finger im spiel hatten sind wir am naechsten morgen spontan (nicht ueberhastet) abgereist.
danach warn wir in ban lung, wie die gabi schon erwaehnt hat. sehr viel staub, wasserfaelle, ein vulkankratersee und so einige kakerlaken. sind unter diversen wasserfaellen geschwommen, auch im kratersee (1A wasserqualitaet), warn sehr sehr rot eingestaubt und die gabi hat mit den kakerlaken hockey gespielt. ins nachbarzimmer. der lee, ein netter ire, der auch im gleichen hstel wohnte, erwaehnte nebenbei im gespraech er haette auch viele kakerlaken. komischerweise warn se meistens aufm ruecken gelegen, wenn er abends in sein zimmer kam (seins wars nachbarzimmer…)
nach 3 tagen in der provinz bus in die hauptstadt (j: sind wir schon da?
g:nee, des is nur wieder so’n lang gezogenees dorf neben der strasse, halt weng groesser…
3min spaeter hat der bus angehalten.)
naja. phom phen war sehr schoen, genauso wie kambodscha im allgemeinen der wahnsinn is, aber was uns die reise durchs land an armut vor augen gefuehrt hat und des kriegsmuseum in phnom phen an schrecklichkeiten, muss ma halt doch auch sagen, dass man beim unterwegssein durch die ferne nicht nur schoenes und plaetze wie im bilderbuch sieht. womoeglich krigt man doch auch mit, dass da so einiges net so in ordnung is auf dieser welt (jaaa, woodford kommt durch…). aber die kambodschers nehmens gechillt hin. es is halt so. da schlaeft ma halt ma in nem holzverschlag. oder sonstwo.
mit nachdenklichem gruss und dem wort zum sonntag (eigentlich freitag)
aus dalat
jul

Alles rodscha in kambodscha…

heut nur ein kleiner eintrag:

uns gehts gut. kambodscha ist wunderschoen. mehr ueber land, leute und uns am wochenende von phnom phen aus.

wir lieben euch alle.

gabulia

die spontanitaet ist die schutzheilige des rucksackreisenden (blablabla…)

planaenderung. fahren nach kambodscha. morgen.

eigentlich war ja geplant am freitag nach vietnam zu fliegen. aber da die vietnamesen (warum auch immer) chinesisches neujahr feiern (was von 6.2 bis 13.2 dauert) hat die botschaft zu und wir kriegen vor naechsten mittwoch (13.2) kein visum. allerdings geht ja der flug am 8.2. den zu verschieben, ging auch net, da unser thai visum am samstag (9.2) auslaeuft und die thais spassen nicht mit visums-zeit-ueberziehern. deswegen (und vorallem, weil wir auch schon ganz verwirrt warn) ham wir den flug storniert und checken morgen spontan nach siem reap.

gut, ne?

melden uns nach unserem 3taegigen kulturprogramm (ankohr)

jul

kommunikativ und eloquent -> julia schoen

meine sehr geehrten damen und herren,

also falls sich jemand sorgen gemacht hat, um mich allein im grossen bkk, sag ich kein problem, hab ja die „kommunikativ-in-der-welt-verreisen“=vorlesung von der gabi besucht und ich find mich echt gut.

nachdem ich am samstag aus hotel wechseln musste bin ich dank eines verrueckten franzosen in nem kleinen, ruhigen guesthouse etwas abseits von dem ganzen touristenrummel gelandet. der typ, faehrt mit inlinern durch suedostasien (!!), sein gepaeck hat erpraktischerweise auf so nem waegelchen dabei, hab alles genau gezeigt und erklaert gekriegt. er is schon 58 und kifft die ganze zeit. ja wen ich so alles treff. gestern hab ich dann mim udo (ja, ich hab ueber den namen auch gelacht, vorallem weil er noch ausm ruhrpott kommt und ma hoerts…) angefreundet. der is auch schon 68 |habs irgendwie mit den alten maennern| und der zeichnet und war englischlehere und er hoert nix mehr und is total witzig. sind ins gespraech gekommen, als er der frau vom hostel erzaehlt hat, dass der bus anstatt einer drei stunden vom flughafen in die stadt gebraucht hat, da der inlinerfranzmann auf der autobahn (!!) und danach auf der anderen grossen strasse gefahn is und somit den ganzen verkehr aufgehalten hat…

was mach ich sonst noch ausser mich mit abgefahrenen typen zu unterhalten? ich schlender und flanier so vor mich hin. kaeffchen hier kaeffchen da, immer mit musik im ohr (hier ghet dank raus an den plattenverleih- und musik-vom-allerfeinsten-zusammenstellungsbetrieb monsieur bleu). gestern mittag hab ich an die 67585936 postkarten geschrieben. dann hats angefangen  zu regnen. dann wurds kalt. dann hab ich gegessen, was schon gut war, aber dann ham die kanalarbeiter angefangen kanalarbeiten zu kanalisieren, 2m vor meim essen. es war eklig. dann bin ich heim. dann hat mich n indonesischer hollaender und n anderer verrueckter franzose (die ham alle n schatten) stunden vollgelabert und ich bin verstochen worn.dann hab ich mich mit der einen katze angefreundet, was ja eigentlich ziemlich schoen war (abgesehen von der tatsache dass se gestunken hat, was mich haette skeptisch machen sollen…) aujedenfall hat die mich im endeffekt gebissen, als ich se von mir runter gehobenhab um neis bett zu ghen. ja und des glueckes nicht genug is ne schnacke anscheindend mit in mein zimmer (die kann wahrscheinlich net mehr fliegen, so hat die sich an mir fett gesaugt. ich trag lange aermel und lange ghose, weil ich ausseh als ob, keine ahnung… nicht sehr sexy.) und es juckt!!

aber ansonsten is alles gut. der baus und die gabi sind grad eingetroffen und wir gehn was essen. ich steh auf bangkok.

mit adrettem kniks, waehrend ich mich heimlich am bein kratz.

kuss die juli

der koenig und ich sind leider noch nicht per du. obwoh, ich ne scho suess find…

so. jetz gibts mal wieder was von der juli.

die mutz is also heute morgen wieder ab richtung nordwesten, zurueck ins, wie ich wohl richtig annehme (man stelle sich ein diabolisches laecheln vor), kalte deutschland, in dem man jacke wie lange hose tragen muss. ich schwitz im moment eher mehr als dass ich frier.

ja, ich bin jetz alleine in bangkok (fuer alle kulturinteressierten: ist die hauptstadt von thailand, einer konstitutionellen monarchie in mitten suedostasiens, leider hab ich den koenig noch nicht privat getroffen, oeffentlich auch net…). wo war ich? allein in bkk. da ich seit MONATEN nicht mehr nur mit mir selber abgehangen war, fuehl ich mich momentan noch etwas seltsam, aber mit einundzwanzig plus zwei tage, is man ja schon gross und vorallendingen flexibel.

die gabi hat euch ja schon bis zu unserer traenenreichen gewaltsamen trennung schon alles erzaehlt und somit knuepfe ich an das geschehn an, des halt nach gabi und beuys’scher abreise passierte.

andrea und julia schoen entschlossen sich also nun dazu noch eine weitere nacht auf koh phi phi zu bleiben, um am naechsten tag, via schiff, nach krabi zu duesen. sie unternahmen nichts ausser einiger schnorchel schwimmgaenge, bei denen julia bekanntschaft mit so einigem gefisch machte (bei dieser gelegenheit: danke an die schnorchel+taucherbrille verleihfirma f.doell) und andrea hauptsaechlich damit beschaeftigt war sich im schatten zu sonnen und sich keinen sonnenbrand zuholen. in krabi residierten unsere zwei abenteuerer fuer die gleiche anzahl an naechten (2), wovon sie einen tag, den zwischen den naechten, am landschaftlich hinreissenden rai lei baech abhingen. die entscheidung anschliessend nach koh tao zu fahren, faellten sie eher spontan. in julias 21 geburtstag hinein feierten sie gemeinsam mit freunden (gabi und beuys und einigen anderen leuten in der bar die ich nur noch von den fotos kenne). der festtag selbst war von am-pool-chillen und starken kopfschmerzen bzw leichter uebelkeit gepraegt. nach einem festlichen bankett (banquett?! barngett??) spielten sie noch einige runden des traditionellen kartenspiels ihrer heimatregion, schafkopf, und dann ab neis bett. am donnerstag fuhr familie schoen nach bangkok (naehere infos zu dieser stdt siehe oben). gestern einkaufsorgie, sachen packen : andi ab zur minze.

puh. fuer diese reizwort erzaehlung (sie waren: kulturinteressierte – verleihfirma – uebelkeit), haett ich sicher minimum 13 punkte bei der frau patzer kassiert . demnach resuemier ich: es war ehrlich superdick mit der mutz, trotz ihrer ab und an vorherrschenden moeuechelei (motz), war se total gechillt unterwegs und wir hatten einen riesigen spass.

freu mich riesig auf vietnam.

bis baldo

julio adelindo schoeno

bilder morgen oder nachhert

thailand – und was bis jetzt passiert is…

so, ihr habt ja schon relativ lange nix mehr von uns gehoert, deshalb mal ne kleine zusammenfassung der letzten paar tage…

bangkok: da waren wir also in hauptstadt thailands, asien hatte uns wieder! bevor wir aber das land bereisen konnten, mussten wir noch ein paar tage auf unsern besuch aus deutschland warten (der baus und die andrea…). in der zeit haben wir auch wieder die schwedinnen getroffen (ja richtig, die zwei vom ganz vom anfang..).

nachdem sich unsere 2besucher halbwegs vom jetleg erholt ham, gings dann mit dem nachtbus nach chang mai (hoch oben im norden). eigentlich wollten wir dort ein wenig den dschungel erkunden, doch uns alle erwischte das grosse kotzen. bewunderten dort also mehr oder weniger nur die klos ( so schnell gings von der froehlichen kloputzerin zur leidenden klobesetzerin). die julia war die einzig wirklich aktive in chang mai und machte dort 4tage nen goldschmiedekurs…. ach ja und ich hab mein kochtalent entdeckt und einen thailaendischen kochkurs gemacht (wow, kann ich gut kochen!!!).

durch das ganze kranksein haben wir dann aber einiges an zeit verloren und unsere zwei gaeste wollten ja noch moeglichst viel vom sueden sehen. deshalb haben wir uns den unglaublichen luxus geleistet und sind mit dem flugzeug nach phuket geflogen… dort war dann quasi ein kleiner stoppover, bevor es am naechsten tag nach koh phi phi weiter ging (dort wurde „the beach“) gedreht. was ich von der insel gesehen hab war unglaublich schoen, aber leider total touristisch.

und dann kam die trennung…. das erste mal nach 3monaten halte ich mich nicht im selben ort wie die julia auf… seltsames gefuehl… hab mich an die tussi schon irgendwie gewoehnt…

naja, jedenfalls sind der baus und ich jetzt auf koh lanta. hier ist es einfach wunderschoen, haben ein kleines huettchen direkt am strand, koennen quasi von unserer terrasse die sonne untergehen sehn…( also falls ihrs noch nicht gemerkt habt, es ist unglaublich romantisch..)

schoene gruesse an alle. bis bald. eure gabi